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Neue Chance für eine Bundesgartenschau
Wieder gibt es aber für Karlsruhe eine Chance zu einer Bundesgartenschau im Jahr des 300jährigen Stadtgeburtstags. Die gemeinderätliche Ablehnung vor vier Jahren war mit den knappen Finanzen begründet gewesen, inzwischen ist die Finanzsituation entspannter. Nach dem Rückzug der Stadt Osnabrück (aus Kostengründen!) hat der Gemeinderat einstimmig die Verwaltung beauftragt, die planerischen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine Buga "als Geschenk zum 300. Stadtgeburtstag" zu prüfen. Eine endgültige Entscheidung muss der Gemeinderat bald treffen, Bewerbungsfrist ist Ende März 2007. Ob eine verbindliche Bewerbung von Karlsruhe dann auch den Zuschlag von der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) erhält, ist offen, soll aber bis Ende Mai 2007 entschieden werden. Die Planungszeit ist recht kurz, aber in Karlsruhe gibt es ja schon eine Menge geleisteter Vorarbeiten.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) unterstützt eine Bewerbung der Stadt Karlsruhe um die Bundesgartenschau 2015. „Der finanzielle Rahmen sollte dabei in einem angemessenen Verhältnis zu anderen Aufgaben der Stadt stehen. Die sich jetzt neu ergebende zweite Chance für eine Bewerbung sollte u. E. der Gemeinderat nutzen, da doch eine Reihe von Leitprojekten des Masterplans 2015 mit einer Bundesgartenschau gemeinsam umgesetzt werden können. Dazu zählen neben dem Leitprojekt Stadt am Rhein vor allem auch die Entwicklung des Ostaueparks und anderer zentraler Bereiche, ferner die Verknüpfung und Verbindung bestehender GrünInseln.
Berücksichtigt werden sollen aber auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung City 2015 mit dem Ziel einer besseren Wohnqualität für die Bürgerinnen und Bürger von Karlsruhe. Der Masterplan 2015 und die Bundesgartenschau 2015 bieten eine einmalige Entwicklungsmöglichkeit für den gesamten Stadtbereich von Karlsruhe.“
BV Bulach hatte schon seine Mitgliederversammlungen
Traditionsgemäß finden viele Mitgliederversammlungen der 25 Bürgervereine, die sich in der AKB zusammengeschlossen haben, in den Frühjahrsmonaten statt. Gestartet hatte dieses Jahr am 12. Januar der Bürgerverein Bulach. Dessen geschäftsführender Vorstand mit Herrn Friedbert Neumann als 1. Vorsitzenden an der Spitze und die meisten Beisitzer waren auf der gut besuchten Versammlung in großer Einmütigkeit wieder gewählt worden, für die - aus beruflichen Gründen - ausscheidenden Beisitzer gab es Nachfolger, die zur Übernahme der Arbeit für Bulach bereit waren. Der Harmonie bei den Wahlen standen offen diskutierte Probleme gegenüber, von denen viele auch für andere Stadtteile typisch sind: trotz der Entlastung durch die Fertigstellung des Lärmschutzes am Bulacher Kreuz bleiben in Bulach erhebliche Lärmbelästigungen vor allem an der L 605 und durch den Güter-Eisenbahnverkehr, Belastungen durch den Straßenverkehr, Ausstattung der Friedhofskapelle. Stolz war der Bürgerverein, dass mit seiner Hilfe das in den 50er Jahren durch einen LKW zerstörte Wegekreuz an der Landgrabenstraße / Grünwinkler Straße wieder hergestellt wurde. Die Hälfte der Restaurierungskosten in Höhe von 16.000 € hatte die Stadt übernommen, die andere Hälfte der Bürgerverein beschafft.
Vorstand der AKB und die „Ateliers de vie de quartier“ aus unserer Partnerstadt Nancy
Der AKB-Vorstand bereitet die regelmäßigen Vollversammlungen aller Bürgervereine vor, vermittelt Referenten, hält Kontakt zu den einzelnen Bürgervereinen, zur Stadtverwaltung und zu den Parteien und politischen Gruppierungen, arbeitet im Drais-Organisations-Team für die Rennen um den Drais-Pokal (16./17.06.2007 Friedrichsplatz). Er pflegt neuerdings auch Kontakte zu den „Ateliers de vie de quartier“ (AVQ, Stadtteilwerkstätten) unserer Partnerstadt Nancy.
Mit herzlichen Grüßen Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz AKB-Vorsitzender
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