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Der Wirtschaftsförderungsausschuss sprach sich dessen ungeachtet für die kleine Lösung aus. In einer Pressemitteilung wurde der auf der Unterschriftenliste ausgedrückte Wunsch der Oberreuter nach der großen Lösung in erstaunlicher Weise uminterpretiert: „Die Zahl der vom Bürgerverein innerhalb kürzester Zeit gesammelten Unterschriften drücke aus, wie groß der Wunsch der Oberreuter Bevölkerung nach einer raschen Verbesserung der Einkaufssituation sei.“ Das kostet Nervenkraft!
Auch der Planungsausschuss hat sich mittlerweise für die kleine Lösung ausgesprochen, ohne dass ihm die große Lösung überhaupt vorgestellt wurde. Vermutlich wird dies jetzt auch realisiert. Oberbürgermeister Heinz Fenrich wirbt für die jetzt von den beiden Ausschüssen beschlossene kleine Lösung: „Wie Sie sicherlich wissen, hat sich der Wirtschaftsförderungsausschuss am 11.05.2007 erneut für das zügig realisierbare Nahversorgungskonzept mit einem Lebensmittelmarkt, verbunden mit einem Seniorenzentrum, ausgesprochen. Diese Entscheidung basierte auf einer umfänglichen Information der Ausschussmitglieder, die das Für und Wider sorgfältig abgewogen haben.“ Und weiter: „Ich hoffe sehr, dass auch die Bürgervereine in Oberreut und Bulach erkennen, dass hier keine Entscheidung gegen Sie getroffen wurde, sondern vielmehr der Ausschuss im gesamtstädtischen Interesse verantwortungsbewusst gehandelt hat.“
Was wirklich realisiert wird, entscheidet noch der Gemeinderat. Der Bürgerverein Oberreut setzt weiterhin auf die große Lösung.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz AKB-Vorsitzender
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