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Die Nähe zu Frankreich und elsässische Mitarbeiter bei Siemens begründen die deutsch-französische Ausrichtung. Ein pädagogischer Schwerpunkt ist das Kennenlernen der Sprache unseres französischen Nachbarn. In jeder Gruppe gibt es eine französische Erzieherin, die ausschließlich ihre Muttersprache spricht, aber auch die deutschen Erzieherinnen verfügen über gute Französisch-Kenntnisse. So lernen die Kinder spielerisch die Sprache des Nachbarn.
Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wurde lauthals mit „Bonjour, Monsieur Beck“ begrüßt, als er in diesem Sommer vorbeikam. Während eines Gesprächs am „Runden Tisch“ betonte Kurt Beck die Wichtigkeit von Fremdsprachen für die Gesellschaft: „Es ist ein Nachteil und nicht nur eine Ungerechtigkeit, eine professionelle Begabung wegen sprachlicher Unfähigkeit zu verhindern.“ Das über drei Jahre alte Projekt „ist grenzübergreifend und europäisch“, sagte Angela Geiger, Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Karlsruhe Stadt, die die Trägerschaft der PAMINA-Kita übernommen hat.
Bürgervereinsvorsitzende besuchten Lautburg und Weißenburg
Eine Info-Fahrt unter dem Motto „Eurodistrikt PAMINA – Vision oder gelebte Nachbarschaft?“ unternahmen 50 Vorsitzende und Vorstandsmitglieder der Karlsruher Bürgervereine Mitte Oktober. Zunächst ging es nach Lauterbourg/Scheibenhard in das Informationsbüro Vis-à-Vis (Zollplattform am Bienwald). Der Generaldirektor des Euro-Distrikts Regio PAMINA, M. Dr. Patrice Harster, und Herr Dietrich Schmidt, bis 2001 Verbandsdirektor des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein mit Sitz in Karlsruhe und leidenschaftlich am Aufbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der PAMINA-Region beteiligt, gaben Erläuterungen zum Stand und Ergebnissen der Kooperation.
In Wissembourg empfing Bürgermeister Christian Gliech die Delegation im Rathaus. Weißenburg Anschließend gab es eine Führung in der architektonisch reichhaltigsten Stadt des nördlichen Elsasses. Die Altstadt der ehemaligen freien Reichsstadt ist heute noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sehenswert war auch die Abteikirche Saints-Pierre-et-Paul und der vom Kloster erhaltenen Kreuzgang.
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