|
In kontinuierlichem Einsatz und damit als stetige und verlässliche Partner für die kommunalpolitischen Entscheidungsträger setzen sich die Bürgervereine sich für lebenswerte und schöne Stadtteile ein, pflegen das kulturelle Leben, fördern gesellschaftlich Kontakte und zwischenmenschliche Beziehungen in der Bevölkerung. Sie stehen den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite, informieren über aktuelle Entwicklungen durch die Bürgerhefte, die sie auch redaktionell erstellen, oder durch Bürgerversammlungen und initiieren Aktionen für gemeinnützige Interessen.
Auf kommunalpolitischer Ebene setzen sie sich durch Verhandlungen und Initiativen für die Interessen der Stadtteilbewohner ein. Sie sind Mittler zwischen der Bürgerschaft und den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern. Parteipolitisch und konfessionell unabhängig sehen sie sich als ständige Bürgervertretung, viele der in den vergangenen Jahrzehnten von ihnen eingebrachten Forderungen und Anregungen sind in die Entscheidungen des Gemeinderats und der Stadtverwaltung eingeflossen. All den aktiven Karlsruherinnen und Karlsruher, die sich ehrenamtlich, unentgeltlich und in ihrer Freizeit für ihre Stadt einsetzen, gebührt Dank dafür, dass die Lebensqualität für alle erhalten oder sogar verbessert wird.
Bürgerschaftliches Engagement ist vielfältig
Das bürgerschaftliche Engagement ist natürlich sehr vielfältiger. In Sport- und Musikvereinen, den Kirchen und der Seelsorge, bei der Feuerwehr, den Rettungsorganisationen wie Rotes Kreuz und ASB, im Umweltschutz und der Behindertenarbeit, bei der Integration von Ausländern, Kinderbetreuung und bei der Betreuung von älteren oder kranken Menschen ist der ehrenamtliche Beitrag nicht wegzudenken.
Das bürgerschaftliche Engagement ist unentbehrlich und vielfältig: Ob in Sportvereinen, in der Seelsorge, in Musikvereinen, bei Kirchen, im Umweltschutz oder bei der Feuerwehr, dem THW sowie dem Roten Kreuz - Ehrenamtliche sind aus vielen wichtigen Bereichen unseres Lebens nicht wegzudenken. Insbesondere zwischen den Generationen wird dieses Engagement zunehmend wichtiger und wertvoller. Dies gilt für die Betreuung von kleinen und größeren Kindern genauso wie für den Einsatz für ältere oder kranke Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Der Karlsruher Gemeinderat hat im Herbst 2004 das schon zwei Jahre vorher gegründete „Forum Ehrenamt“ als Beirat eingerichtet und in ihn Vertreter aus den genannten Bereichen berufen. Der Beirat befasst sich unter anderem damit, wie der Nachwuchs im Ehrenamt gefördert werden kann, wie das ehrenamtliche und freiwillige Engagement anerkannt und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden kann, welche Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden sollen. Schon 2001wurde das „Aktivbüro“ im Amt für Stadtentwicklung eingerichtet, das gerne bei der Vermittlung von Bürgerinnen und Bürgern hilft, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.
|