Bericht 57 Knielinger Nachwuchspreis
Preisträger Nachwuchspreis Knielingen DSCN1966-Klein

Bürgervereinsvorsitzender Matthias Fischer und Staatssekretär Dr. Frank Mentrup zeichneten Knielinger Jugendliche und Erwachsene für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit dem Knielinger Nachwuchspreis aus. Auch auf dem Bild sind die Vertreter für die Preisstifter Yvonne Schönemann (MiRO) und Wolfgang Epp (Siemens AG)

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe!

Ihren Blick möchte ich diesmal auf Knielingen lenken. Sein lebendiger Bürgerverein konnte vieles für seinen Stadtteil bewegen und erreichen. Hierzu trägt seine sehr positive und konstruktive Zusammenarbeit mit der Exekutive der Stadt Karlsruhe wesentlich bei. Der Bürgervereinsvorsitzende Matthias Fischer charakterisiert die Zusammenarbeit als von gegenseitigem Verständnis und Unterstützung geprägt und teilt diese Erfahrung mit den anderen Bürgervereinen. Fischer erläutert: „Gemeinsam mit den Ämtern, Amts- und Dezernatsleitungen sowie den Bürgermeistern haben wir auf sehr unbürokratische, konstruktive und lösungsorientierte Weise die Knielinger Themen bearbeitet und meistens auch für unseren Stadtteil erfolgreich gelöst und umgesetzt. Auch mit den Gemeinderatsfraktionen pflegen wir einen aktiven Informationsaustausch.“ Fischer weiß auch um die Leistung der rund 50 Vereine und lobt deren engagierte Mitglieder: „Sie sind ein großes Vorbild und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Leben in unserem Stadtteil.“

Eine Besonderheit charakterisiert den Knielinger Bürgerverein: seine intensive und intelligente Jugendarbeit.

Knielinger Nachwuchspreis

Dieses Jahr wurde zum vierten Mal der Knielinger Nachwuchspreis vergeben und damit zwölf Knielinger für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt.  Alle Knielinger Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, Vorschläge einzureichen.

In der Kategorie „Engagement für die Jugend“ wurden drei Erwachsene für ihren Einsatz zugunsten der Knielinger Jugend ausgezeichnet. Preisträgerin Nadine Zikofsky hat sich als Trainerin beim Kinderturnen verdient gemacht, sie war von einer dankbaren Mutter vorgeschlagen worden. Claudia Schwall bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur sinnvolle Freizeitbeschäftigung an, sondern trägt erheblich dazu bei, die Kinder in das Gemeindeleben einzubinden und auch Traditionen wachzuhalten, so auch beim Knielinger Spaßbootrennen. Boris Crncec ist auch organisatorisch bei der Kinder- und Jugendarbeit so aktiv und beliebt, dass die Kinder schon sagen: „Ohne Boris sähen wir alt aus.“

In der Kategorie „Engagierte Jugendliche“ wurden für besonderes, soziales und gesellschaftspolitisches Engagement ausgezeichnet Carolina Accadia, Charly O’Dell, Viola Ermert, Tobias Karnbach, Katharina Karnbach, Julia Glutsch, Mustafa Aksu, Helene Daubenspeck und Tobias Schwall. Ob im Musikverein oder beim Gesangsverein Frohsinn, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in der Sängervereinigung und deren Victoriagarde, beim Bürgerverein und als Sprecherrat oder Sprecherrätin im Jugendforum  haben sie sich allesamt für ein gutes Miteinander eingesetzt und außerdem in ihren Vereinen große organisatorische Fähigkeiten bewiesen.

Freuen durften sich die Jugendlichen über Preise wie einen Gutschein für einen Siemens-Ferienjob, der ihnen im Sommer einen 4-wöchigen Ferienjob in der Produktion, Qualitätssicherung oder Verwaltung von Siemens bietet, oder über einen Gutschein für die heißbegehrte Teilnahme am Erlebnistag der Raffinerie MiRO.

Jugendarbeit und Vereine sind wichtig

Generell legt der Bürgerverein Knielingen viel Wert auf die Jugendarbeit und unterstützt dabei den Arbeitskreis Jugend-Aktiv, das Knielinger Jugendforum und die bisher 20 von der Jugend selbst organisierten Jugend-Veranstaltungen wie z. B. das Knielinger Jugger-Turnier und die Sonnwendfeier. Im eigenen Vorstand können nach einer Satzungsänderung im letzten Jahr bis zu drei Jugendliche ab 16 Jahre Mitglied im erweiterten Vorstand des Bürgervereins werden, zwei Jugend-Sprecherräte wurden in den erweiterten Vorstand gewählt.

So wird – davon ist der Bürgervereinsvorstand überzeugt – das soziale Gefüge im Stadtteil stark zum positiven geprägt.

Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz

AKB-Vorsitzender

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